Der Russeneinsatz war ein vollkommener Fehlschlag| Wo: | Villa Ichon | | Wann: | 19.03.10 um 19 Uhr | | Was: | Vortrag | | Kurz: | Vortrag: Dr. Rolf Keller, Hannover
| | owjetische Kriegsgefangene In Norddeutschland 1941/42 Vortrag: Dr. Rolf Keller, Hannover Einführung: Prof. Dr. Karl-Marten Barfuß Im Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion wurden von deutscher Seite das Völkerrecht und kriegsrechtliche Konventionen weitgehend missachtet. Die Wehrmacht verweigerte den sowjetischen Kriegsgefangenen eine Behandlung nach den Grundsätzen der Internationalen Genfer Konvention von 1929. Durch gezielte Mordaktionen und infolge unzureichender Versorgung, brutaler Behandlung und harter Arbeit kamen bis Ende des Krieges mindestens 2,6 Millionen, d.h. fast zwei Drittel, sowjetische Kriegsgefangene in deutschem Gewahrsam ums Leben. Mitte Juli 1941 trafen die ersten Gefangenentransporte im Reichsgebiet ein. In der Lüneburger Heide hatte die Wehrmacht drei große „Russenlager“ eingerichtet: Bergen-Belsen, Fallingbostel-Oerbke und Wietzendorf. Das Schicksal der Gefangenen in diesen Stammlagern und deren Arbeitskommandos in Norddeutschland, insbesondere im Bremer Raum, steht im Mittelpunkt des Vortrags. KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V. Verein für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion.
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