Antisemitismuskritische Perspektiven auf Feminismus

Wo:Buchte
Wann:15.11.19 um 19:00 Uhr
Was:Vortrag
Kurz:Vortrag mit Dora Streibl

Nur drei Tage lang war Zahra Billoo Teil des Organisationsboards des US-amerikanischen Women‘s March, dann musste sie wegen vergangener antisemitischer Aussagen gehen, wie auch Linda Sarsour, Tamika Mallory und Bob Bland vor ihr. Dass die wohl größte feministische Bewegung der vergangenen Jahre, das auf die Straße getragene #MeToo, u.a. am Thema Antisemitismus scheitert, ist kein Zufall und kein auf die USA beschränktes Phänomen.

Ob #ausnahmslos, der offene Brief der feministischen Autorin Laurie Penny an „die deutsche Linke“ oder die geplante Verleihung des Menschenrechtspreises der Friedrich-Ebert-Stiftung an den Women‘s March, wir müssen über Antisemitismus und dessen Akzeptanz im Feminismus sprechen – aus einer antisemitismuskritischen und feministischen Perspektive.